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- Ansatz, der in der Lage ist, alle wesentlichen Modalitäten automatisch und in vertretbarer Zeit zu überlagern.
- Ziele: Einfache Bedienung, hohe Genauigkeit, Geringer Zeitbedarf, Universalität, keine Veränderung der Originaldaten.
- Grundsätzliche Vorgehensweise: Aufnahme und Konvertierung, rigides/affines Matching, (elastisches Matching), Fusion/Visualisierung
- wesentliche Besonderheit: nach dem Einlesen der Daten ist keine Vorverarbeitung durch einen Bediener erforderlich.
- Ablauf der affinen Registrierung (siehe Bild 8: Normierung von T1 und T2, wähle initiale affine Transformation, Bewerte diese, wähle Korrektur, Bewerte korrigierte Transformation, wenn besser als nicht korrigierte T. und Ergebnis gut genug, dann Fusion)
- Tomogrammnormierung:
- Normierung aufgrund folgender Unterschiede:
- Verschiedene Schichtauflösungen
- Verschiedene Schichtabstände
- Verschiedene Voxelgrößen.
- Gegeneinander verschobene Schichten.
- Standardverfahren ist die trilineare Transformation.
- Hoher Speicheraufwand für ein Tomogramm. (ca. 578MB)
- Normierung behebt Verzerrungen. (siehe Bild 11)
- Bewertung der Transformation:
- Güte der Tranformation ist hoch, wenn durch sie die Tomogramme so überlagert werden, dass die selben anatomischen Landmarken nahe beisammen liegen.
- Güte der Transformation ist niedrig, wenn die korrespondierenden Landmarken weit voneinander entfernt sind.
- Grauwerthistogramme (2D-Histogramme (siehe Bild 12)). Problem: große Anzahl von Schleifendurchläufen (ca. 36 Millionen). Sehr hoher Rechenaufwand.
- Probalistischer Ansatz: Statt alle Voxel eines Tomogramms zu verwenden, benutzt man nur die Voxel einer möglichst gleichverteilten Untermenge. Großer Zeitgewinn. Problem: Qualität des Histogramms abhängig von der Qualität des Zufallszahlengenerators.
- Bild 14: Normierte Güte bei globaler x: Verschiebung entlang der z-Achse bzw. y: Drehung um die z-Achse. (z: Fitness)
- Gaussgewichtete entropie (siehe Bild 16 (Auswirkungen der Größe der Gaußumgebung auf die Transformationsbewertung (je größer die Umgebung, desto deutlicher die Minima))).
- Planung chirurgischer Eingriffe:
- Anwendung in der Zugangsplanung.
- Möglichkeit, mehrere Zugänge zu planen und sie anschließend anhand ihres Risikos für den Patienten zu bewerten.
- Modellierung kieferchirurgischer Prothesen:
- (Bei Unterkieferpartialersatz) Dabei wird der Schädel mit seinem eigenen Spiegelbild überlagert. So lässt sich eine optimale Form der Prothese generieren.
- Hochauflösende Darstellung des Zahnbereichs:
- Wichtig: möglichst gute Darstellung der Form der Zähne.
- Problem: Plomben führen zu starken Artefakten im Tomogramm.
- Lösung: Tomogramm eines Abdrucks und anschliessende Überlagerung mit artefaktbehaftetem Tomogramm, wobei die artefaktbehafteten Bereiche durch die Modellaufnahme ersetzt werden.
- Wichtigster und zugleich schwierigster Schritt ist die vollautomatische Bewertung der aktuellen Tranformation. Die probalistischen Verfahren führten zu einer immensen Beschleunigung.
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Michael Aschke
2000-11-23