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- Mensch:
- Stärken: Koordination, Flexibilität, Lernfähigkeit, hochentwickelt, begründungsfähig, reaktionsschnell, urteilsfähig
- Schwächen: Zittern, Ermüdung, begrenztes Geschick, nutzt meist keine quantitaiven Informationen, Infektionsgefahr, Sterilität
- Roboter:
- Stärken: geometrische Genauigkeit, unermüdlich, robust, sterilisierbar, Sensorfusion
- Schwächen: kaum urteilsfähig, teuer, schwer zu programmieren, Prüfbarkeit, begrenzte Fähigkeit komplexe Manipulationsvorgänge mit Kameraunterstützung durchzuführen.
- Ziel: Stärken beider Gruppen zusammen zu nuetzen und in einem System zu vereinigen.
- Sicherheit: Hardware und Software redundant mittels zusätzlicher Sensorik, Motoren, Prozessoren, Notausschaltern, kontinuierlichen Prüfroutinen.
- Werkzeuge autoklavierbar.
- wesentlicher Aspekt: Mensch-Maschine-Schnittstelle.
- Klassifikation von Robotern nach DiGioia:
- Passive Systeme: verrichten generell keine Aktionen, versorgen Chirurg mit zusätzlichen Informationen vor und während des Eingriffs. Unterklassen: Simulatoren, Navigationsgeräte, Positionierhilfen.
- Halb-Aktive Systeme: zwingen den Chirurgen einer vorher definierten Strategie zu folgen. Eingriff vom System ``geführt''. Ausführung, Verantwortung und Kontrolle beim Arzt.
- Aktive Systeme: Fähigkeit, Operationsschritte selbst durchzuführen.
- Klassifikation nach Taylor:
- Unterstützende Geräte: Dienen der Überwachung von chirurgischen Werkzeugen in Aufgaben, welche sonst vom klinischen Personal durchgeführt werden.
- Navigationshilfen: Zeigen jederzeit die aktuelle Position eines chirurgischen Instrumentes relativ zur Patientenanatomie an
- Positioniersysteme: intraoperativ, aktuelle Position relativ zur Patientenanatomie; zusätzliche Anfahrt von präoperativ geplanten Positionen
- Operierende Roboter: hohe Genauigkeit, fahren präoperativ bestimmte Trajektorien im realen Gewebe nach
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Michael Aschke
2000-11-23