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- Echtzeitanforderung ist die wichtigste Nebenbedingung. Weiteres Problem besteht in der mehrfachen Diskretisierung der deformierbaren objekte und der Simulation. Dies erschwert die korrekte Erfassung von gegenseitigem Eindringen der nodalen Modelle.
- Räumliche Diskretisierung: Ursprüngliches Volumenmodell wird durch ein dreidimensionales Netz von eindimensionalen Punkten abstrahiert. Geometrische Form der Oberfläche zwischen den G-Knoten ist nicht bestimmt.
- Zeitliche Diskretisierung: Differentialgleichungen werden zur Simulationszeit in Differenzengleichungen transformiert. Positionen der G-knoten werden von numerischen Lösungsverfahren zu diskreten Zeiten ausgewertet. Für die Bewegung zwischen den festgelegten Simulationszeitpunkten kann keine Aussage getroffen werden.
- Kollisionserkennung: muss sichere Erfassung der Interaktionen ermöglichen. Prinzipielle Trennung von graphischer Repräsentation und Interaktionsbehandlung. Es werden jeweils verschiedene, den Anforderungen angepasste Modelle herangezogen.
- Wesentliche Vereinfachung, wenn Modelle aus geometrischen Primitiven bestehen. Man kann hier auch von Wissensbasis sprechen. Im Gegensatz zu Expertensystemen sind jedoch die Wissensbasis und die Inferenz-Komponente (Wissen, das durch logische Schlussfolgerungen gewonnen wurde) integriert und nicht getrennt.
Michael Aschke
2000-11-23