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- Überprüfung, ob zwei oder mehr Körper einen gemeinsamen Teilraum im dreidimensionalen Modellszenario belegen.
- Vier Gruppen von Lösungen:
- Analytische Kollisionsdetektionen: Körper komplett oder stückweise durch geschlossene Funktionen beschreibbar, so können eventuelle Schnitte analytisch berechnet werden. Problematisch bei komplexen Geometrien.
- Kollisionserkennung über Hüllvolumen. Vereinfachung durch abstrahierende Volumenelemente. Möglichst kleine geometrische Primitive (Quader, Kugel oder Zylinder), welche den Körper ganz umschliessen. Durch hierarchische Detaillierungsstufen wird das Verfahren sehr effizient.
- Doppelbelegung von Volumenelementen: besonders bei Körpern geeignet, die schon in Form von Volumenmodellen vorliegen.
- Geometrische Testverfahren der Oberfläche: Verwendung insbesondere bei B-REP Modellen. Polygonale Flächenstücke werden auf gegenseitige Durchdringung überprüft. Aufgrund der Vielzahl zeitlich aufwendig.
- Bei deformierbaren Objekten ist eine Datenvorverarbeitung nicht möglich, da die Körperform variant ist.
- Relevant ist die Aktion und Einflussnahme des benutzers auf das Simulationsszenario.
Michael Aschke
2000-11-23