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- Ultraschallwellen (Frequenzen zwischen 1 und 12 MHz)
- Ausnutzung verschiedener Eigenschaften der Ultraschallwellen bei Ausbreitung in biologischem Gewebe: (Absorption, Streuung, Reflexion, Brechung)
- A-Mode (Amplitude): Amplitude auf Ordinate (y-Achse) und Schallaufzeit auf Abszisse. Somt beurteilung der Schallreflexion in Abhängigkeit von der Eindringtiefe.
- M-Mode (Time-Motion): Höhendifferenz spiegeln den bewegungsumfang, die Steigung der Kurven die Bewegungsgeschwindigkeit wieder.
- B-Mode (Brightness): Stärke der reflektierten Echoimpulse werden als Punkte proportionaler Helligkeiten dargestellt. Schallkopf aus multiplen Piezokristallen, welche alle Echoimpulse aussenden und empfangen. Somit zweidimensionale Ortsauflösung mit verschiedenen Graustufen entsprechend der Helligkeitsmodulation möglich.
- B-Mode am häufigsten angewandt, A-Mode als Ergänzung zum B-Mode, der M-Mode wird in der Echokardiographie eingesetzt.
- Luft ist absolutes Schallhindernis.
- Kriterien: Lage, Größe und Kontur der Organe, Reflexgehalt (echoarm/-reich), Reflexmuster (homogen/inhomogen, fein-/mittel-/grobfleckig), Weite von Hohlorganen und Gangsystemen.
- Indikation: Fehlen von jeglichen Nebenwirkungen. Deutlich verbesserte Auflösung durch: farbcodierter Ultraschall und Dopplersonographie.
Michael Aschke
2000-11-23